Schematische Szene · Vektorzeichnung in Metern, nicht das Kamerabild
RIA Smartcity liest das Video, das eine Stadt ohnehin hat, und gibt Messwerte und Fakten zurück, keine Aufnahmen: wie viele vorbeikommen und welcher Art, wie schnell sie wirklich fahren, wo es beinahe kracht, wer zu Fuß geht und wo er queren will, wie stark der Bordstein belegt ist, ob die Straße überflutet ist oder eine Laterne ausgefallen. Alle Vertikalen auf demselben Bild.
„Unter fast jeder verkehrsabhängigen Ampel der Welt liegt eine Drahtschleife im Asphalt. Sie beantwortet eine einzige Frage: ist etwas über mir? Ja. Nein. Ja.“
Ein Bit pro Fahrzeug, einmal. Nicht was es ist, nicht wie schnell es kommt, nicht wohin es fährt, nicht wann es ankommt. Vier Felder, die die Schleife leer lässt.
„Dieselbe Frage, beantwortet von einer Kamera mit Tracking. Und für jedes Fahrzeug zusätzlich: was es ist, wie schnell es kommt, wohin es fährt und in wie vielen Sekunden es die Haltelinie erreicht. Es ist kein anderer Sensor: es ist eine echte Obermenge dessen, was schon im Boden liegt.“
Und erkannt wird nicht nur ein Fahrzeug: es ist alles, was sich bewegt —Pkw, Busse, Lkw, Motorräder, Fahrräder und Menschen—. Genau da beginnen die fünf Vertikalen, im selben Bild.
YOLOX-s · ONNX Runtime · CUDA · 19,5 ms je Bild · heute auf dem Gerät gemessen„Eine unkalibrierte Kamera misst in Pixeln, und ein Pixel ist keine Einheit der Verwaltung. Mit zwei Schnitten und zwei realen Abständen tritt die Szene in eine metrische Ebene: daraus kommen die Meter pro Sekunde, die Abstände zwischen Fahrzeugen und der Rückstau.“
Die Projektion, die du sich drehen siehst, ist genau die Operation, die das Produkt ausführt: die Homographie, die die Kameraansicht auf die Ebene der Fahrbahn bringt. Diese Ebene nutzen alle fünf Vertikalen: ohne Meter keine Geschwindigkeit, kein Beinahe-Unfall, keine Bordsteinbelegung.
„Und wo die Kalibrierung nicht hinreicht, sagt es das System.
Das wird nicht geschätzt, das wird markiert.“
Alles, was sich bewegt, hinterlässt seine Spur. Hunderte Kurven später zeigt die Kreuzung ihre Trampelpfade, und aus der Wolke destillieren sich die drei Zahlen, die ein Verkehrsingenieur täglich benutzt: Verkehrsstärke, v85 und Zeitlücke.
Aber die Spur ist keine Verkehrszahl, sie ist eine Zahl über die Szene: dieselben Kurven, nach Klasse gefiltert, zeigen wo die Leute queren wollen —nicht wo der Überweg aufgemalt wurde—, wie lange der steht, der auf den Bus wartet, und wie viele Stellplätze am Bordstein zu jeder Stunde belegt sind, gegen eine erklärte Kapazität.
„Keine dieser Kurven hat einen Namen. Sie sind Form, Klasse und Stunde. Das Video wird auf dem Gerät verarbeitet und verworfen.“
Zwei Steuergeräte laufen parallel über denselben Verkehr: das installierte Festzeitgerät und das ankunftsgesteuerte. Zwei Rückstaus nebeneinander, und die kumulierte Verlustzeit, die auseinanderläuft.
„Das ist keine neue Regelungstheorie. Das ist die kanonische Lehre, die im FHWA-Handbuch und in der Dilemmazone von 2,5 bis 5 Sekunden steht, umgesetzt mit einem besseren Sensor.“
27 bis 28 % weniger Verlustzeit · auf einem Entwicklungsclip gemessen · die Zahl erscheint erst mit 15 Fahrzeugen und 2 Umläufen · Sättigungsverkehrsstärke 1.800 Fz/h/Fahrstreifen„Man muss nicht die Ampeln austauschen:
man muss den Sensor austauschen.“
„Ein Unfall ist eine Zahl, die zu spät und einzeln kommt. Ein Beinahe-Unfall ist dieselbe Zahl, früher und in Menge. Bellevue gab zehntausend Dollar für Farbe und Beschilderung aus und senkte seine kritischen Konflikte um sechzig Prozent.“
Und die Methode unterscheidet Fahrzeuge nicht von Menschen: sie misst die Kreuzung zweier beliebiger Trajektorien, also zählt dasselbe Instrument Pkw gegen Pkw, Pkw gegen Fußgänger und Pkw gegen Fahrrad. Ist einer der beiden ein schwacher Verkehrsteilnehmer —Fußgänger, Fahrrad oder Motorrad—, wiegt dieselbe Sekundenzahl schwerer, und das System sagt, dass die Schwere genau deshalb gestiegen ist.
Bellevue · 10.000 USD für Farbe und Beschilderung · 60 % weniger kritische Konflikte · die einzige Risikofarbe im ganzen Film„Wenn der Anwohner fordert „stellt hier eine Ampel hin“, antwortet die Kommune mit Daten.“
„Alles, was du bis hierher gesehen hast, läuft heute, an einer Kamera, auf einem Gerät von der Größe eines Modems. Was folgt, ist keine andere Technik: es ist dieselbe, wiederholt.“
Und die Ebenen enden auch nicht beim Verkehr. Auf demselben Bild leben fünf Vertikalen: Mobilität, Verkehrssicherheit, öffentlicher Raum, Parken und Umwelt. Keine der vier, die auf die erste folgen, verlangt eine weitere Kamera oder eine weitere Baumaßnahme: sie verlangen eine Linie, eine Zone oder eine Prüfung.
Und hier die Grenze, gesagt bevor jemand fragt: eine Kamera misst eine Zufahrt. Korridorkoordinierung, das Eingreifen in das installierte Steuergerät, die Nachfrage der Querstraße —die heute simuliert wird—, die Abbiegezählung nach Strom und Phase und der Mehrkamerabetrieb im Produktivbetrieb sind entworfen und dokumentiert, nicht laufend. Unten trägt jedes seinen Stempel.
„Dieselbe Kamera, dasselbe Bild, und die Frage ändert sich: nicht wie viele Autos vorbeifahren, sondern wie viele Menschen zu Fuß gehen und wo sie queren wollen.“
Fußgänger und Fahrrad sind eigene Klassen ab dem ersten Bild. Eine Zähllinie liefert keine Summe: sie liefert die Aufschlüsselung nach Klasse und Richtung. Und dieselben anonymen Spuren, nach Klasse gefiltert, sind die Trampelpfade der Leute: man sieht, dass die Wolke nicht auf der Farbe liegt.
Klassen Fußgänger und Fahrrad · Zähllinie mit Richtung ab und ba · anonyme Spur mit höchstens 12 Punkten, ohne Identität und ohne feinen ZeitstempelDie Kreuzung ist nicht nur ein Ort, durch den man geht: sie ist ein Ort, an dem man wartet. Eine Zone mit der Rolle Verweilen misst in Sekunden, wie lange jeder bleibt, und veröffentlicht den Mittelwert und das 85. Perzentil. Wenn zu viele gleichzeitig da sind und es anhält, öffnet sich die Andrangsmeldung.
Zone Rolle Verweilen · Aufenthalt in Sekunden, Mittelwert und p85 · Standardschwelle 15 Personen über 60 s, in dieser Zone auf 6 gesenkt„Der Bordstein ist die umkämpfteste Fläche der Stadt, und die, die niemand misst.“
Zonen mit Parkrolle auf derselben Ebene: wie viele da sind, gegen eine erklärte Kapazität, in Fahrzeugen und in Prozent; wie viele kamen und wie viele fuhren; und wie lange jede Standzeit dauerte.
10,0 s Stillstand, um als Stellplatz zu zählen · Kapazität von Hand erklärt, nie aus der Geometrie abgeleitet · die laufenden Bordsteinmeter werden NICHT gemessenDas Parken in zweiter Reihe ist kein eigener Detektor: es ist ein Fahrzeug, das innerhalb einer Zone mit Fahrbahnrolle stillsteht, unter 3 km/h, 45 Sekunden lang, mit Doppelbestätigung. Derselbe Episodenmotor, den der Verkehr nutzt.
Die Lieferzone als eigene Rolle ist GEPLANT. Möglich ist heute schon, diese Zone mit Zeitfenster zu erklären, sodass sie je nach Uhrzeit die Rolle wechselt.
„Alles, was du bis hierher gesehen hast, ist Tracking: Bild für Bild, jedes Ding mit seiner Identität. Was folgt, trackt gar nichts: es schaut.“
Eine Prüfung je Zone alle dreißig Minuten, auf einem Ausschnitt der Szene und nicht auf dem ganzen Bild. Und drei mögliche Antworten, nicht zwei: positiv, negativ und unbestimmt.
Gibt es eine illegale Müllablagerung? Ist die Straße überflutet? Ist die Laterne ausgefallen? Die ersten beiden —und den Rauch— beantwortet ein visuelles Sprachmodell auf dem Ausschnitt. Die Laterne nicht: sie wird über die lokale Helligkeit des Ausschnitts gegen eine vor Ort kalibrierte Referenz beantwortet.
Und wenn die Fahrbahn nicht zu sehen ist, antwortet die Überflutungsprüfung unbestimmt: es gibt kein falsch Negatives, das sich in einem „nein“ versteckt.
1 Prüfung alle 30 min je Zone, Untergrenze 5 min · Ausschnitt von höchstens 768 px Kantenlänge, nach der Abfrage verworfen · Mindestkonfidenz 0,70 · zwei Prüfungen in Folge, um die Episode zu öffnenSensoren der Stadt,
für intelligente Entscheidungen.
Weiter scrollen: die These und die Übersicht
Die Szene ist eine Kreuzung mit vier Ecken, gezeichnet in Weltkoordinaten, in Metern: Fahrbahnen, vier Eckabschrägungen, Fußgängerüberwege, Bordsteine, Haltelinien, Ampeln und Gebäudegrundrisse. Es gibt nirgends eine Fotografie. Die Uhr bleibt bei 08:14:07 stehen, und der Verkehr läuft in einer Endlosschleife.
Ebene 1, der Asphalt: ein Rechteck einer Induktionsschleife unter dem Fahrstreifen, das einmal je Fahrzeug an- und ausgeht, und vier leere Felder: Klasse, Geschwindigkeit, Richtung und Ankunftszeit.
Ebene 2, die Kamera: die schräge Ansicht der Kreuzung, Erkennungsboxen über den fahrenden Fahrzeugen und die vier Felder gefüllt. Beschriftung: YOLOX-s, ONNX Runtime, CUDA, 19,5 Millisekunden je Bild, heute auf dem Gerät gemessen.
Ebene 3, das Maß: die Projektion dreht sich von der Kameraansicht in die Draufsicht. Zwei Kalibrierschnitte erscheinen, der erklärte Abstand zwischen ihnen und die Fahrbahnbreite als Bauplanmaße. Die Maße gehören zum gezeichneten Schema: Fahrbahn der Hauptstraße 14,00 m, Querstraße 11,00 m, Gehweg 4,00 m, Eckabschrägung 5,00 m, Abstand zwischen den Schnitten 14,00 m. Innerhalb des kalibrierten Bandes bleibt die Zeichnung scharf; außerhalb verblasst sie ins Graue, denn dort meldet das System nicht: es markiert.
Ebene 4, die Zeit: alles, was sich bewegt, hinterlässt seine Spur, und Hunderte gesammelter Spuren bilden die Trampelpfade der Kreuzung. Drei Zahlen werden destilliert —Verkehrsstärke, v85 und Zeitlücke zwischen Fahrzeugen—, berechnet auf der gezeichneten Szene, nicht im Feld gemessen, und erst ab einer Stichprobe von 15 Fahrzeugen. Dieselben Spuren, nach Klasse gefiltert, sind das Instrument des öffentlichen Raums: wo die Leute wirklich queren, wie lange sie an der Haltestelle bleiben und wie viel Bordstein zu jeder Stunde belegt ist.
Ebene 5, die Entscheidung: die Ampeln erscheinen und ein Detail mit den beiden Rückstaus, Festzeit und ankunftsgesteuert, über denselben Ankünften; darunter die beiden kumulierten Verlustzeitkurven, die auseinanderlaufen, und die Dilemmazone von 2,5 bis 5,0 Sekunden über der Zufahrt markiert. Die auf einem Entwicklungsclip gemessene Senkung der Verlustzeit von 27 bis 28 % erscheint erst, wenn die Stichprobe 15 Fahrzeuge und 2 Umläufe erreicht.
Ebene 6, das Risiko: die Szene leert sich und zwei Verkehrsteilnehmer bleiben übrig, die sich beinahe berühren. Gezeichnet wird die Nachräumzeit, PET, zwischen dem Augenblick, in dem der eine den Konfliktpunkt verlässt, und dem, in dem der andere ihn betritt. Am Rand die Beinahe-Unfälle des Tages, geordnet nach Schwere, nach PET und nach TTC. Die Methode misst die Kreuzung zweier beliebiger Trajektorien, deckt also den Konflikt zwischen Fahrzeugen genauso ab wie den eines Fahrzeugs mit einem Fußgänger oder einem Radfahrenden; mit einem schwachen Verkehrsteilnehmer steigt die Schwere, und das System erklärt, dass sie genau deshalb gestiegen ist. Es ist die einzige Stelle im Film, an der die Risikofarbe auftaucht, und die Tageswerte werden hier nicht veröffentlicht, weil die Szene ein Schema ist.
Ebene 7, was nicht im Bild ist: die Ansicht zieht sich zurück und die Kreuzung wird ein Punkt unter anderen Punkten auf einer schematischen Karte. Die gemessene Kreuzung ist mit „1 Kamera, 1 Zufahrt, 5 Vertikalen“ beschriftet: Mobilität, Verkehrssicherheit, öffentlicher Raum, Parken und Umwelt auf demselben Bild. Die benachbarten Punkte sind als geplant markiert: Korridorkoordinierung, Abbiegezählung nach Strom und Phase, Nachfrage der Querstraße, Eingriff in das installierte Steuergerät und Mehrkamerabetrieb.
Ebene 8, der öffentliche Raum: die Ansicht kehrt zur Südwestecke zurück und das Thema wird der Gehweg. Drei Zähllinien werden gezeichnet —die Querung der Hauptstraße, die Querung der Nebenstraße und der Gehweg Süd— und jede veröffentlicht ihre Summe je Richtung; das Produkt schlüsselt zusätzlich nach Klasse auf, und Fußgänger und Fahrrad sind eigene Klassen. Über den Überwegen sammeln sich die Trampelpfade der Leute, anonyme Spuren aus neun Stützpunkten, die nicht auf der Farbe liegen: gezählt wird, wie viele neben dem Überweg queren. An der Eckabschrägung liegt eine Zone mit der Rolle Verweilen, in der der Aufenthalt in Sekunden gemessen wird, Mittelwert und 85. Perzentil, und die Andrangsmeldung leuchtet auf, wenn mehr als sechs Personen gleichzeitig sechzig Sekunden lang da sind; die Standardschwelle des Produkts ist fünfzehn und diese Zone senkt sie. Alle Zahlen sind auf der gezeichneten Szene berechnet.
Ebene 9, der Bordstein: die Ansicht fährt zur Südzufahrt hinunter und drei Polygonzonen erscheinen über dem Bordstein, zwei mit Parkrolle und von Hand erklärter Kapazität, und eine dritte als Lieferzone mit dem Stempel GEPLANT markiert, denn die Lieferzone als eigene Rolle ist nicht gebaut: was es heute gibt, ist eine Zone, die über Zeitfenster die Rolle wechselt. Die Belegung wird in Fahrzeugen und in Prozent gegen diese Kapazität gemeldet; die laufenden Bordsteinmeter werden weder gemessen noch abgeleitet, und genau das wird erklärt. Ankünfte, Abfahrten und mittlere Standzeit werden geführt. Ein Fahrzeug bleibt im Fahrstreifen innerhalb einer Zone mit Fahrbahnrolle stehen: unter drei Kilometern pro Stunde, fünfundvierzig Sekunden lang und mit Doppelbestätigung, das ist das Parken in zweiter Reihe, und die Nachfolgenden weichen aus.
Ebene 10, der Zustand der Szene: die Projektion kehrt zur Kameraansicht zurück und alles außerhalb eines überwachten Polygons erlischt. Drinnen bleiben die Bordsteinecke, ein Gully und eine Laterne. Das ist der andere Motor des Produkts: es gibt kein Tracking Bild für Bild, es gibt eine Prüfung je Zone alle dreißig Minuten, mit einer Untergrenze von fünf, auf einem Ausschnitt von höchstens siebenhundertachtundsechzig Pixeln Kantenlänge, der nach der Abfrage verworfen wird. Vier Prüfungen: illegale Müllablagerung, Überflutung, Rauch und ausgefallene Laterne. Die ersten drei beantwortet ein visuelles Sprachmodell; die Laterne wird über die lokale Helligkeit des Ausschnitts beantwortet, den Mittelwert des Maximums der drei Kanäle, gegen eine vor Ort kalibrierte Referenz, unterhalb von fünfzig Prozent. Jede Prüfung hat drei mögliche Antworten, positiv, negativ und unbestimmt, und die Überflutung geht auf unbestimmt, wenn die Fahrbahn nicht zu sehen ist. Es braucht zwei Prüfungen in Folge, um eine Episode zu öffnen.
Abspann: die Welt zieht sich zurück, die saubere Zeichnung bleibt und die Signatur: Sensoren der Stadt, für intelligente Entscheidungen.
01 · Die These
Eine Kamera über einer Kreuzung ist kein Verkehrsinstrument. Sie ist ein Instrument, und der Verkehr ist bloß die erste Frage, die wir ihr gestellt haben. Die vier anderen Vertikalen des Produkts —Verkehrssicherheit, öffentlicher Raum, Parken und Umwelt— verlangen keine weitere Kamera, keinen weiteren Mast, keine weitere Baumaßnahme: sie verlangen eine andere Lesart derselben Pixel. Das ist das wirtschaftliche Argument des Produkts, und es ist zugleich sein technisches.
Was die nächste Vertikale kostet
Was nicht noch einmal bezahlt wird
Und wo es nicht umsonst ist, sagen wir es: der Gehweg muss ins Bild, um Fußgänger zu zählen, die Zufahrt braucht Auflösung, um Helme zu stichproben, die Laterne braucht eine normale Nacht als Referenz, die Szenenprüfungen haben ein Tagesbudget, und die Geschwindigkeit kommt nicht ohne zwei in der Straße gemessene Abstände. Eine neue Vertikale ist eine Konfiguration, kein Wunder.
Das ist die Rechnung, die das Geschäft schließt: die erste Vertikale zahlt die Installation und die zweite kostet eine Konfiguration. Der Film oben ist dieses Argument als Form erzählt — die Uhr bewegt sich nicht, weil die Grenzkosten der nächsten Ebene null sind.
02 · Die Übersicht
Hier hört die Seite auf, linear zu sein. Es sind fünf Vertikalen und darunter jeweils echte Fragen kommunaler Verwaltung: jede öffnet eine Karte mit dem, was gemessen wird, welche Entscheidung es ermöglicht und was es dafür braucht. Jede Karte trägt ihren Stempel, und über den Stempel wird nicht verhandelt. Was entworfen ist und noch nicht läuft, steht hier mit Namen, nicht im Kleingedruckten.
V1 · Vertikale
Angefragt von Verkehr und städtischer Mobilität
Genutzt von dem, der den Korridor neu programmiert, und von dem, der die Baumaßnahme unterschreibt
Was sich hier bewegt, welcher Art, wie schnell, wohin und mit wie viel Rückstau. Es ist die reifste Vertikale des Produkts und die einzige mit einer eigenen gemessenen Zahl, deshalb öffnet sie in den meisten Städten die Tür. Sie wird auch am häufigsten mit dem ganzen Produkt verwechselt: sie ist eine von fünf.
Validierung durch Dritte: VivaCity misst 97 % Klassifikationsgenauigkeit, validiert von Transport for London.
In der Entwicklung gemessen: 27 bis 28 % weniger Verlustzeit gegenüber Festzeit, auf einem Entwicklungsclip, mit einer Mindeststichprobe von 15 Fahrzeugen und 2 Umläufen, bevor die Zahl gezeigt wird.
V2 · Vertikale
Angefragt von der Verkehrsbehörde, und vom Bürgermeister, wenn das Viertel sich beschwert
Genutzt von dem, der entscheidet, wo die Farbe hinkommt
Ein Unfall ist eine Zahl, die zu spät und einzeln kommt. Ein Beinahe-Unfall ist dieselbe Zahl, früher und in Menge: mit Wochen im Betrieb die Risikokarte der Stadt vor der ersten Akte. Das ist das Alleinstellungsmerkmal des Produkts und die Vertikale mit dem eindrücklichsten internationalen Fall: sie wird mit Farbe repariert, nicht mit Bauarbeiten.
Validierung durch Dritte: Bellevue senkte die kritischen Konflikte um 60 % mit 10.000 USD für Farbe und Beschilderung. Wavetronix berichtet von Unfallrückgängen von 31 bis 50 % bei Winkelunfällen und 75 % bei Auffahrunfällen.
Validierung durch Dritte: Bellevue, 60 % weniger kritische Konflikte mit 10.000 USD für Farbe und Beschilderung. Ergebnis eines Dritten, nicht dieses Produkts.
V3 · Vertikale
Angefragt von Stadtraum und Tiefbau
Genutzt von dem, der den Überweg, den Radweg und den Platz zeichnet
Dieselbe Kamera, die Autos zählt, zählt Menschen und Fahrräder, und ihre Wege sind das eindrücklichste Instrument des Produkts: wo die Leute queren wollen, nicht wo der Überweg aufgemalt wurde. Nachhaltige Mobilitätszonen haben eine politische Agenda und null Daten: das ist die Vertikale, die sie ihnen gibt.
V4 · Vertikale
Angefragt von Parkraumbewirtschaftung, Verkehr und Ordnungsamt
Genutzt von dem, der den Tarif festlegt, und von dem, der die Kontrolle losschickt
Der Bordstein ist kommunale Einnahme und wird meist blind bewirtschaftet; das Parken in zweiter Reihe ist die Beschwerde Nummer eins der Anwohner und würgt zusätzlich den Verkehr und die Busse ab. Beides wird mit demselben Instrument gemessen: eine Zone, eine Stillstandsschwelle und eine Uhr. Ohne ein einziges Kennzeichen zu lesen.
V5 · Vertikale
Angefragt von Umwelt und Stadtreinigung
Genutzt von dem, der den Trupp losschickt, und von dem, der den Nachhaltigkeitsbericht unterschreibt
Hier wechselt der Sensor den Motor: statt Dingen zu folgen, die sich bewegen, beantwortet er Fragen zum Zustand der Szene, jede halbe Stunde, auf einem Ausschnitt der überwachten Zone. Eine illegale Müllablagerung entsteht nicht zwischen zwei Bildern. Es ist die Vertikale, die oft die Tür öffnet, wenn der Schmerz der Stadt nicht der Verkehr ist.
V0 · Querschnitt
Was kommt, mit Namen und Reichweite
Es ist entworfen und dokumentiert, und es ist das, was als Nächstes kommt. Es steht auf dieser Seite mit Namen und Reichweite, weil es zum Produkt gehört, das kommt: für jeden dieser Punkte ist bereits definiert, was er misst und welche Entscheidung er ermöglicht.
Echter Eingriff in das installierte Steuergerät
Potentialfreier Kontakt oder NTCIP 1202. Der Vergleich und die verkehrsabhängige Logik laufen; den Regelkreis gegen das Steuergerät der Kreuzung zu schließen nicht.
GeplantKorridorkoordinierung
Die grüne Welle zwischen Kreuzungen. Heute löst jede Kamera ihre Zufahrt, und das Netzoptimum ist eine andere Liga.
GeplantNachfrage der Querstraße
Heute wird sie als Rückstau simuliert, und genau so wird es auf dem Bildschirm erklärt. Sie wirklich zu messen heißt, die zweite Kamera zu setzen.
GeplantMehrkamerabetrieb im Produktivbetrieb
Eine Kreuzung, die heute wirklich misst. Das Netz von Kreuzungen ist dieselbe Technik, wiederholt, und wiederholt ist sie noch nicht.
GeplantAbbiegeströme nach Strom und Phase
Der kanonische TMC, mit Wenden und verbotenen Fahrbeziehungen. Was läuft, ist die Quelle-Ziel-Matrix nach Zonenpaaren, und das ist nicht dasselbe: wir stellen es selbst klar, weil der Name in der Branche lose verwendet wird.
GeplantGeometrischer Detektor für die zweite Reihe
Heute wird die zweite Reihe aus den Ereignissen Fahrzeug steht auf der Fahrbahn gelesen. Es fehlt der eigene Detektor, der sie von jedem anderen Halten unterscheidet.
GeplantStündliche Baseline für Stau und Andrang
Beide Schwellen sind absolut. „Ist das viel für diese Uhrzeit?“ braucht Wochen an Daten: mit zwei Tagen ist jede Baseline Rauschen, das sich als Signal verkleidet.
GeplantPersonen-Heatmap
Das Wärmeraster existiert und filtert heute Fahrzeuge. Es auf Personen umzustellen heißt, einen Filter zu wechseln — und solange er nicht gewechselt ist, wird es nicht angeboten.
Geplant03 · Integration
Die Daten der Kreuzung gehören der Kommune, nicht dem Anbieter. Vier Wege hinaus —für alle fünf Vertikalen dieselben, weil es nur eine Schnittstelle gibt— und jeder mit seinem Stempel: drei laufen heute, einer ist die nächste Stufe.
Eigene REST-Schnittstelle
Zählungen, Geschwindigkeiten, Abbiegeströme, Verweildauer, Parken, Helme, Emissionen, Konflikte, Ereignisse und Zustand der Flotte über HTTP. Dieselbe Schnittstelle, die der Live-Analyzer nutzt: es gibt keine Schaufenster-API und eine echte. Eine falsch gebaute Anfrage liefert einen expliziten Fehler mit Code zurück, nie eine stille Kürzung.
Läuft heuteCSV mit einem Klick
Für den, der in der Tabellenkalkulation arbeitet, also fast alle: Semikolon als Trenner und Dezimalkomma, was ein europäisches Excel sauber öffnet. Jeder Export reist mit seiner Stichprobe und seinem Zeitfenster.
Läuft heuteNGSI-LD aus dem städtischen Datenmodell
TrafficFlowObserved-Entitäten aus dem Smart Data Model Verkehr, um ohne Adapter in eine bereits installierte urbane Plattform zu gelangen. Mit erklärter Einschränkung: das Vokabular dieses Modells hat keinen Wert für Fußgänger, der Fußgänger fällt also aus dieser Serialisierung heraus und bleibt über die eigene Schnittstelle verfügbar. Das Modell für Fußgängerströme ist eine andere Entität und nicht implementiert.
Läuft heutePotentialfreier Kontakt oder NTCIP 1202
Die zwei Standardwege zum Steuergerät, das schon installiert ist: den Ruf der Schleife auf ihre Detektorklemme nachbilden, oder NTCIP sprechen, wenn die Technik modern ist. Die Ampel muss nicht getauscht werden. Entworfen und dokumentiert; läuft noch nicht.
GeplantUnd was kein Weg hinaus ist, sondern eine Eigenschaft: die Daten leben auf dem Gerät. Die Minutenaggregate, die Ereignisse und die zusammengefassten Wege liegen in einer lokalen Datenbank mit erklärter Aufbewahrung, sodass die Kreuzung bei ausgefallener Leitung weitermisst und keine Entscheidung von einer Cloud abhängt. Das Video hingegen wird nirgends gespeichert.
04 · Herkunft
Es gibt keine einzige Zahl auf dieser Seite, die nicht in dieser Tabelle steht. Hat eine Zahl keine Herkunft, wird sie nicht veröffentlicht.
19,5 bis 22,9 ms je Bild · 12 Bilder pro Sekunde
Heute auf dem Gerät gemessen, mit CUDA, an einer kalibrierten Livequelle. Die im Film gezeigte Zahl ist 19,5 ms. Die Millisekunden aus dem Rollout-Protokoll vom 13. August stammen aus der vorigen Installation ohne GPU und werden nirgends auf dieser Seite verwendet.
27 bis 28 % weniger Verlustzeit
In der Entwicklung gemessen, gegen Festzeit, auf einem Entwicklungsclip, mit einer Mindeststichprobe von 15 Fahrzeugen und 2 Umläufen, bevor die Zahl gezeigt wird.
Null falsch Positive auf nassem Asphalt
In der Entwicklung gemessen, an den Szenenprüfungen.
1.800 Fz/h/Fahrstreifen · Dilemmazone 2,5 bis 5,0 s · Mindestgrün · optimale Umlaufzeit
Lehre, mit Quelle: vorsichtige Sättigungsverkehrsstärke gegenüber dem Ideal von 1.900; Dilemmazone und Verlängerungsformel aus dem Dokument von Wavetronix; Mindestgrün und Räumtabellen aus dem Detektorhandbuch der FHWA; zwei Zielmodi aus MOVA des TRL; optimale Umlaufzeit nach Webster.
97 % Klassifikationsgenauigkeit · 23 % weniger Reisezeit
VivaCity: Genauigkeit validiert von Transport for London; die Reisezeitverkürzung stammt aus Salford, über 15 Kreuzungen und 4 Jahre in Greater Manchester. Ergebnis eines Dritten, nicht dieses Produkts.
60 % weniger kritische Konflikte · 10.000 USD
Bellevue: Farbe und Beschilderung. Ergebnis eines Dritten.
31 bis 50 % bei Winkelunfällen · 75 % bei Auffahrunfällen
Wavetronix: in ihrem Dokument berichtete Unfallrückgänge. Ergebnis eines Dritten.
COPERT v5.9 · EMEP/EEA · 4 Geschwindigkeitsbänder
Erklärtes Modell, keine Messung. Die Emissionsfaktoren wurden aus den offiziellen COPERT-v5.9-Koeffizienten des europäischen EMEP/EEA-Inventars berechnet und für die argentinische Flotte gewichtet, in vier Geschwindigkeitsbändern. Die Tabelle ist editierbar und versioniert: eine Kommune mit Daten zur eigenen Flotte ersetzt sie. Erklärte Reichweite: Heißemissionen, ohne Feinstaub und ohne Modell für die momentane Beschleunigung. An der Kreuzung gibt es keinen Gassensor.
Produktschwellen: 45 s · 10 s · 15 Personen und 60 s · 12 Punkte · Abschnitte von 15 s · Faktor 1,5 · Prüfung alle 30 min
Installationsparameter, keine Messergebnisse. Das sind die Werte, mit denen das Produkt installiert wird, und jeder wird bei der Inbetriebnahme je Standort eingestellt: Stillstand, um als steht auf der Fahrbahn zu zählen (45 s) und als belegt einen Stellplatz (10 s), Standard für Andrang (15 Personen über 60 s, den jede Zone überschreiben kann), harte Obergrenze an Punkten je anonymer Spur (12), Aggregationsabschnitt der Verweildauer (15 s), Multiplikator der Schwereschwelle bei schwachem Verkehrsteilnehmer (1,5) und Standardfrequenz einer Szenenprüfung (30 min, mit einer harten Untergrenze von 5 min, die nicht konfigurierbar ist).
Maße der Zeichnung: 14,00 · 11,00 · 16,00 · 4,00 · 5,00 · 1,80 · 9,00 m
Fahrbahn der Hauptstraße, Querstraße, Abstand zwischen den beiden Kalibrierschnitten, Gehweg, Eckabschrägung, Kantenlänge der Schleife und Kamerahöhe. Es sind Maße des im Film gezeichneten Schemas, nicht eines realen Standorts: die Szene ist eine Regelkreuzung in Weltkoordinaten. Sie sind da, um zu zeigen, wie ein Bauplanmaß aussieht, nicht um die Geometrie einer Kreuzung zu erklären.
05 · Der Beweis
Alles, was der Film erzählt hat, lässt sich an der Kreuzung prüfen, die in diesem Augenblick misst: der Live-Analyzer, mit seiner kalibrierten Quelle, seinen Zählungen und seinen Konflikten. Das ist kein Mockup.
Der Zugang erfolgt auf Einladung: die Live-Kreuzung verlangt Benutzername und Passwort.
Videoanalytik im öffentlichen Straßenraum
RIA Smartcity · 2026